Madrid: Kommunen spielen eine Schlüsselrolle in der Entwicklungszusammenarbeit
Der Gemeindeverband von Madrid (FMM) veranstaltete eine Konferenz zur Verantwortung der Kommunen in Bezug auf globale Herausforderungen und damit einhergehend zu ihrer Rolle in der Entwicklungszusammenarbeit. PICM nahm ebenfalls teil.

Am 24. April 2026 trafen sich Bürgermeister und Stadträte aus Gemeinden der Provinz Madrid im Bürgerzentrum „El Molino" (Villanueva de la Cañada, Madrid). Luis Partida, Bürgermeister von Villanueva de la Cañada, begrüßte die Anwesenden und erläuterte die Arbeit der Stadtverwaltung im internationalen Kontext. Er hob die Zusammenarbeit mit dem Departamento Madriz (Nicaragua) hervor. Die Vorsitzende der Kommission für Entwicklungszusammenarbeit, Isabel Donate, betonte die entscheidende Rolle der Kommunalverwaltungen.
Cristina Capdevila, Stadträtin für Zusammenarbeit des Stadtrats von Alcobendas, sprach über die Rolle der Kommunen in der Entwicklungszusammenarbeit. Rafael Rodríguez-Ponga, Präsident des PICM, sprach über die christlichen Wurzeln der Entwicklungshilfe und die rechtlichen und politischen Aspekte, die sie rechtfertigen. Maribel Alañón, Generalsekretärin der Mirlo-Vereinigung für Entwicklung, Humanismus und Kultur und Sekretärin des PICM, konzentrierte sich auf die Ausbildung von Einwohnern zu globalen Bürgern, die sich den Problemen der heutigen Welt widmen. Almudena Jiménez, Stadträtin von Leganés, erläuterte die Aktivitäten ihrer Gemeinde. Daniel García, Stadtrat von Titulcia, sprach über die kommunale Zusammenarbeit mit Zentralamerika.

Orlando Chacón, Stadtrat des Madrider Bezirks Villaverde, moderierte die Veranstaltung mit dem Roten Kreuz, Mercy Ships und der Casvi-Stiftung. Olga Calonge, Präsidentin des Madrider NGO-Netzwerks, hob die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen Nichtregierungsorganisationen (NGOs) und Kommunen in der Entwicklungszusammenarbeit hervor.
Kommunen engagieren sich in der Entwicklungszusammenarbeit, indem sie Maßnahmen zur Sensibilisierung der Bevölkerung für globale Armut durchführen, mit NGOs in ihrem Gebiet kooperieren, technische Schulungsprogramme mit Kommunen in anderen Ländern anbieten, Partnerschaftsabkommen mit Kommunen in Entwicklungsländern schließen und in den Herkunftsländern von Migranten tätig sind. Der Zusammenhang zwischen Zusammenarbeit und Migration ist offensichtlich.
An der Veranstaltung nahmen die Bürgermeister von Paracuellos del Jarama (Jesús Muñoz), Batres (Juan Carlos Alañón) und Villamantilla (Juan Antonio de la Morena) sowie weitere Vertreter kommunaler, sozialer und universitärer Organisationen teil.



