Torremolinos (Spanien): Demografische Herausforderung, Migration und ländliche Gebiete
Das Seminar „Demografische Herausforderung, Migration und die Nachhaltigkeit ländlicher Gebiete in Europa“ fand am 30. und 31. Januar 2026 in Torremolinos (Málaga, Andalusien, Spanien) statt. Es wurde von CEAT im Rahmen der Aktivitäten des PICM und mit Unterstützung der EZA und der EU organisiert.

David Cervera, Präsident von CEAT, eröffnete das Seminar. Piergiorgio Sciacqua, Ko-Präsident der EZA und Vizepräsident des PICM, erklärte, dass „dieses Seminar zentrale Fragen behandelt“ und dass es „keine schnellen Lösungen gibt“. Er erinnerte an die Soziallehre der Kirche in der Arbeitswelt. Die Parlamentsabgeordnete Gema Pérez Recuerda (PP, Málaga) sprach die demografische Krise in ländlichen Gebieten an. „Zuwanderung allein ist nicht die Lösung.“ „Die Zukunft ländlicher Gebiete ist nicht improvisiert; sie wird gestaltet.“

Agustín Blanco, Professor an der Universität Comillas, hielt einen interessanten Vortrag. Er präsentierte zahlreiche Daten zur demografischen Entwicklung Europas im Vergleich zu Afrika. Er betonte: „Frauen sind der Stabilisator der Bevölkerung: Wenn Frauen abwandern, wandert auch die Bevölkerung ab.“ Die demografische Situation beeinflusst Beschäftigung, Renten und die Nachhaltigkeit ländlicher Gebiete.
Rafael Rodríguez-Ponga, Präsident des PICM und Asociación Mirlo, sprach über Entwicklungshilfe von regionalen und lokalen Stellen im Zusammenhang mit Migration und ländlicher Entwicklung. Bezüglich der Massenregularisierung von Migranten in Spanien erklärte er, er sei weder für Massenregularisierungen noch für Massenabschiebungen. Er verstehe jedoch die Gründe für die Unterstützung einer Sonderregelung aus humanitären Gründen.
Delegierte aus verschiedenen Ländern trafen sich im Hotel Sol Torremolinos Don Pedro. Zu den Teilnehmern gehörten: Maria Reina Martin, Vizepräsidentin der EZA und des PICM; Vittorino Rodaro, Vorstandsmitglied des PICM; Ignacio Argote, Schatzmeister des PICM; Javier Morillas, Richter am Rechnungshof; Carmen Quintanilla, Präsidentin von AFAMMER; Conchibel Padrón (CEAT); Maria do Ceu Moleiro (Fidestra); Antonio Brandão (Base Fut) und weitere.



