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05
Mai

Netzwerke und Plattformen von EZA: Internationale Plattform für Kooperation und Migration (IPCM)

Die IPCM ist ein Ableger von EZA und entstand aus der Erkenntnis heraus, dass sich mehrere Mit-glieder mit Fragen der Freizügigkeit von Arbeitnehmern und ihrer Familien und insbesondere mit Migrationsphänome- nen befassten. Gleichzeitig arbeiteten andere an internationalen Projekten der Entwicklungszusammenarbeit. Daher startete eine Gruppe von EZA-Mitglie- dern 2004 diese Plattform und gründete 2009 einen Verein juristischer Personen. Die Plattform hat bereits Seminare und Treffen in Brüssel, Neapel, Palermo, Mad- rid, Barcelona, Sevilla, Toledo, Valladolid, Lissabon, Amarante, Guimarães, Évora und Malta abgehalten. Es wurden unter anderem folgende Themen behandelt: 2014 „Der Arbeitsmarkt und Migration in der EU: Wie kann man die soziale Aus- grenzung von Migranten beenden? Die Rolle der Gewerkschaften und Migran- tenorganisationen in den Integrations- prozessen"; 2013 „Die wirtschaftliche und soziale Krise, ihre Folgen für den Arbeitsmarkt in der EU: Eine Analyse der aktuellen Situation, Entwicklungsprog- nosen, politische und rechtliche Anfor- derungen an einen Rahmen, der die Schaffung von Arbeitsplätzen für Mig- ranten und die einheimische Bevölkerung fördert" und 2012 die „Beteiligung von Zuwanderern am sozialen Dialog und Arbeitsmarkt". (EZA News)

Es geht uns vorrangig um Fortbildungs- und Kursangebote und einen Erfahrungs- und Wissensaustausch zwischen den Mitgliedern der IPCM und auch darum, mit einer gemeinsamen Stimme zur Gesellschaft zu sprechen, basierend auf unseren Grundsätzen als soziale Orga- nisationen, die im christlichen Humanis- mus verwurzelt sind. Deshalb suchen wir einen Weg, die Not von Millionen Men- schen weltweit zu lindern.

Die IPCM zählt derzeit 22 Organisationen aus Spanien, Italien, Portugal, Polen, Deutschland, Rumänien, Albanien, den Niederlanden und Chile als Vollmit- glieder oder Beobachter. EZA ist Mitglied der IPCM. Einige Mitglieder der IPCM gehören auch EZA an, andere nicht. Die IPCM ist offen für Mitgliedsanträge von Organisationen, die unseren Arbeitsan- satz und unsere Grundsätze teilen.

Die Zentrale von IPCM ist in Madrid und die Plattform untersteht spanischem Recht. Die Stiftung Fundación Humanis- mo y Democracia (H+D) führt die Geschäftsstelle.

Die IPCM finanziert sich durch Mitglieds- beiträge und Zuschüsse, die sie zum Beispiel vom spanischen Ministerium für Äußeres und Zusammenarbeit erhält. Bei einigen Seminaren haben die Vertre- tungen der Europäischen Kommission Räume und andere Dienste zur Verfü- gung gestellt.

Die IPCM ist ein Netzwerk, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, Organisatio- nen zusammenzubringen, die sich der menschlichen Würde, sozialen und kultu- rellen Integration und menschlichen Werten verschrieben haben.

Rafael Rodríguez-Ponga.